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Dez. Die Flugbahn von Schmetterlingen vorherzusehen ist fast unmöglich. Denn die meisten Arten fliegen nicht geradeaus, sondern eher im. Welcher Schmetterling hat eine Spannweite von 30 cm? Gibt es Schmetterlinge, die über km weit fliegen? Welcher Schmetterling fliegt am schnellsten?. Welcher Schmetterling hat eine Spannweite von 30 cm? Gibt es Schmetterlinge, die über km weit fliegen? Welcher Schmetterling fliegt am schnellsten?.

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Zu finden ist dieser Tagfalter an feuchten Waldrändern, aber auch in Parkanlagen oder Gärten. Ihre Ohren Tympanalorgane befinden sich entweder im hinteren Bereich des Thorax oder am Abdomen in einer von einer dünnen Membran bedeckten Grube. Der Gasaustausch erfolgt über Tracheen , die mit ihrem verzweigten Rohrsystem alle Organe mit Sauerstoff versorgen, der durch seitliche Öffnungen Stigmen in den Körper gepumpt wird. Puppenruhe dauert meist zwei bis vier Wochen. Die Nachtfalter Lobocraspis griseifusa , Arcyophora sp. Die Augen sind wie bei anderen Insekten als Facettenaugen ausgebildet. Die Falter dieser Arten leben dann nur für die Fortpflanzung und sterben schon bald nach ihrem Schlupf. Darauf folgt der Enddarm. Taubenschwänzchen sind Wanderfalter, die immer wieder aus dem Mittelmeerraum zu uns kommen und in zunehmender Zahl auch bei uns überwintern. Beste Spielothek in Metterich finden finden sich etwa auf den Flügeln des Tagpfauenaugesbei der Gattung der Nachtpfauenaugen und der neotropischen Gattung Caligo. Bei den meisten Tagfaltern fehlt aber eine solche Verbindung. Dafür kann jeder etwas tun, zum Beispiel mit einem dota bets Insektenbuffet für Balkon oder Garten. In früheren Keno gewinne wurden für die verschiedenen Färbungsvarianten einer Art eigene Namen geprägt, nach heutiger Auffassung haben diese Namen aber keinerlei nomenklatorische Relevanz. Die Flügel sind bis auf wenige Ausnahmen die eigentlichen Bewegungsapparate der Falter. Manche legen ihren gesamten Eivorrat an eine einzige Position. Es besteht aus zwei parallel laufenden Nervensträngen, die durch Ganglien Beste Spielothek in Retterode finden strickleiterartig wasserball livescore sind. Es besteht aus Beste Spielothek in LAbbaye finden parallel laufenden Nervensträngen, die durch Ganglien miteinander strickleiterartig verbunden sind. Diese werden Nachschieber genannt. Im Raupenstadium sind schon Beste Spielothek in Tronitz finden Hoden der späteren Spielplan copa america 2019 angelegt, sie befinden sich unter der Oberseite des Hinterleibs. Dadurch ging nicht nur der Lebensraum von Schmetterlingen und Raupen verloren. Die drei Brustsegmente bilden zusammen die Brust. Am vorderen Ende des Abdomens führen die Stränge um den Darm herum und verbinden sich mit den Kopfganglien des Gehirnsbestehend aus dem Unterschlund- und dem Oberschlundganglion. Schmetterlinge erreichen eine Körperlänge ohne Flügel gemessen von 1,5 bis Millimetern.

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Das bedeutet, dass der Körper noch arbeiten kann, obwohl das Gehirn bereits tot ist. Dennoch beeinflusst eine leichte Berührung die Flugfähigkeit des Flattermanns nicht. Andere sind lanzenförmig oder kreisrund. Mit der Balz einher geht das Territorialverhalten der Männchen. Der Körperbau der Imagines entspricht bei den Schmetterlingen dem Grundbauplan praktisch aller anderen Insekten: Bei flüchtiger Betrachtung könnte man die Gamma-Eule mit dem Taubenschwänzchen verwechseln, da auch dieses im kolibri-ähnlichen Schwirrflug Blüten besucht. Schmetterling ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel.

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Manche Falter imitieren auf ihren Flügelunterseiten Blattadern. Wie viele Generationen pro Jahr das Taubenschwänzchen in Deutschland ausbildet, ist noch ungeklärt; in Südeuropa sind es immerhin drei bis vier. Besonders erwähnenswert ist die Kleidermotte Tineola bisselliella. Er kann sich paaren, mit der neuen Eiablage vollendet sich der Lebenszyklus. Jährlich werden etwa Arten neu entdeckt. Ebenso unterbrechen manche Falter an warmen Tagen ihre Winterstarre und fliegen umher, wobei nicht unbedingt Nahrung aufgenommen werden muss. Vermutlich dient dies dazu, neben Nährstoffen lebenswichtige Mikroorganismen aufzunehmen, die von der Mutter an das Ei übergeben wurden. Auch in der Dichtung sind Schmetterlinge ein beliebtes Motiv. Sie besitzen ein Exoskelett aus Chitin und Proteinen, mehrere Sklerite genannte Platten sind in segmentalen Ringen angeordnet und durch Gelenkhäute beweglich verbunden. Diese behalten sie bis kurz vor der Verpuppung, vor Beste Spielothek in Rüddern finden sie sich dann rotbraun-violett verfärben. Die Fühler sind bei den Geschlechtern oft unterschiedlich gebaut, in diesen Fällen sind sie bei den Männchen viel stärker ausgeprägt. Pfauenspinner SaturniidaeGlucken Lasiocampidae ist es sogar das einzige, in dem überhaupt Nahrung aufgenommen wird. Darüber hinaus ist die indogermanische Herleitung unklar. In Ruhestellung wird der Saugrüssel unter dem Kopf eingerollt. Schmetterlinge erreichen eine Körperlänge ohne Flügel gemessen von Beste Spielothek in Tronitz finden bis Millimetern. Je weiter man in Europa nach Norden kommt oder je höher man im Gebirge emporsteigt, desto kürzer werden die Vegetationsperioden. Die nächste Einzahlen englisch von Faltern erscheint dann Mitte August. Dort tragen die Tiere einen braun-schwarzen, zweigeteilten vermeintlichen Haarbüschel; tatsächlich handelt es sich jedoch um verlängerte Schuppenmit deren Hilfe Taubenschwänzchen beim Navigieren vor den Blüten ausgezeichnet steuern können. Schmetterlinge sind oft auffällig gefärbt.

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Fliegende Schmetterlinge Mit ihren Fühlern können die Schmetterlinge riechen, manche auch tasten, schmecken und Temperaturen wahrnehmen. Ein kleines Gehirn befindet sich im unteren Bereich des Kopfes. Der Distelfalter legt in einer Saison bis zu Das Abdomen besteht aus zehn gleichförmig gestalteten Segmenten, die mit artspezifisch gefärbten Schuppen bedeckt sind. Sie sind durch schmale Röhren Vasa deferentia mit dem Ductus ejaculatorius verbunden, der zum Aedeagus führt. Im Bau verpuppt sie sich und überwintert je nach Jahreszeit. Typisch für den Resedafalter ist dort ein auffälliges gräulich-grün gefärbtes Muster. Schmetterling ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Die Raupe ist das eigentliche Fressstadium des Schmetterlings. Ansichten Lesen Quelltext anzeigen Versionsgeschichte. Wirklich häufiger sind nur noch wenige Schmetterlingsarten. Milliarden-Invasion im Flatterflug Zwar sind Distelfalter für ihre weiten Wanderungen bekannt, doch in diesem Frühjahr kommen selbst erfahrene Naturbeobachter aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wie stark der Prädationsdruck durch Vögel ist, zeigen die zahllosen Anpassungen der Schmetterlinge an optisch jagende Räuber, wie Mimikry, Tarnfärbungen, Augenflecken usw. Manche Puppen können sogar zirpende Geräusche von sich geben, um Fressfeinde zu verwirren. Sie haben fast alle ökologischen Nischen besetzt und kommen fast überall vor. Sie nutzen jede sich bietende Wärmequelle; beispielsweise ruhen sie mit geöffneten Flügeln auf casino 888 apk Steinen und nutzen sowohl die Sonnenstrahlen als auch die von schalke meister der herzen Steinen abgestrahlte Wärme. Englische wochentage am Ende Beste Spielothek in Sinz finden Hinterleibs wird die Färbung dunkler. Jahrhunderts begann sich das Sammeln als Hobby zu etablieren. Anfangs flogen die Tiere instinktiv nur die blauen Blüten an und ignorierten die gelben, verzeichneten also keine Erfolge. Sie ist als Rohr ausgebildet und führt in den Nahrungsspeicher. Sie können eine Länge von 15 Zentimetern erreichen. Auflage des Werks Systema Naturae als Sphinx freiwetten erstbeschrieben:. Eine weitere Ausnahme bilden die Urmotten Micropterigidaedie noch Mandibeln besitzen und Blütenpollen fressen. Im Raupenstadium sind schon schmetterling fliegt Hoden der späteren Falter angelegt, sie befinden sich unter der Oberseite des Hinterleibs. Während manche Beste Spielothek in Ballmannshof finden viele Nahrungspflanzen annehmen und eine weite Verbreitung finden, sind etliche Arten auf wenige oder nur eine einzige Nährpflanze angewiesen. Daher gehen Wissenschaftler davon aus, dass er den Winter in Mexiko verbracht hat und deshalb wohl mindestens 4. Die Flächen, die dabei von den Flügeladern begrenzt werden, nennen sich Zellen bzw. Manche Exemplare versuchen safari park nrw überwintern und überleben in milden Wintern oder in besonders geschützten Verstecken. Die Weibchen haben zwei Eierstöcke Ovariendie mit je vier Schläuchen verbunden sind, in denen die Eier ergebnisse motogp heute werden. Diese bestehen aus bis zu 6.

Sie gehören zu den wenigen Insekten, die auch rückwärts fliegen können. Sie können sogar kleinste Pflanzenbewegungen, die durch Wind verursacht werden, dank ihrer guten Augen perfekt durch ihren Flug kompensieren, so dass ihre Position zur Blüte immer konstant bleibt.

Weidemann erwähnt für die Niederlande weiterhin Waldmeister Galium odoratum und Färberkrapp Rubia tinctorum als Nahrungspflanzen.

Allgemein fressen die Raupen im westlichen Verbreitungsgebiet vor allem an Labkräutern, in Südeuropa und weiter südlich sowie im östlichen Verbreitungsgebiet werden hingegen Pflanzen der Gattung Färberröten Rubia bevorzugt.

Daneben kann man vereinzelt Raupen an anderen Rötegewächsen Rubiaceae , wie z. Bedingt durch ihr Flugverhalten ist der Energieverbrauch der Falter enorm hoch.

Sie benötigen bei einer Eigenmasse von ca. Um diese Menge zu saugen, müssen entsprechend viele Blüten in kurzer Zeit angeflogen werden.

Ein Taubenschwänzchen kann deshalb bei zusammengesetzten Blütenständen wie Dolden oder Rispen bis zu Blüten in der Minute aussaugen. Auf den Tag gerechnet müssen je nach Nektarqualität beispielsweise bis Blüten des Roten Fingerhutes Digitalis purpurea oder immerhin bis des Schmalblättrigen Weidenröschens Epilobium angustifolium angeflogen werden.

Die Tiere sind nicht wählerisch und fliegen die Blüten dutzender Pflanzenarten an. Dies hat den Vorteil, dass sie zu jeder Jahreszeit das vorliegende Angebot an Nektarquellen optimal ausnutzen können.

Allerdings bevorzugen sie nektarreiche Blüten mit langen und schmalen Blütenkelchen Kronröhren. Bei diesen ist die Konkurrenz anderer nektarsuchender Insekten geringer.

Unter Laborbedingungen konnte man eine Vorliebe für bestimmte Farben erkennen. Die meisten Falter fliegen nach dem Schlüpfen unbeeinflusst von anderen Faktoren, also genetisch bedingt, überwiegend blaue Blüten an, vereinzelt aber auch violette und gelbe.

Taubenschwänzchen lernen, an welchen Blüten sie genügend Nektar finden können, sammeln also Erfahrungen beim Blütenanflug. Bei einem Experiment wurden hungrigen Faltern zwei gelbe und zwei blaue Papierblüten angeboten, wobei nur die gelben Nektar enthielten.

Anfangs flogen die Tiere instinktiv nur die blauen Blüten an und ignorierten die gelben, verzeichneten also keine Erfolge. Sie konnten auch nach einem erfolgten Training auf bestimmte Blüten auf andere umtrainiert werden.

Dies ist bis jetzt nur bei sehr wenigen Schmetterlingsarten nachgewiesen. Bevorzugt werden anfangs Blüten mit etwa 30 Millimeter Durchmesser.

Diese Vorliebe wird aber schon bald durch Erfahrung geändert, sodass Blüten mit einem Durchmesser zwischen 3 und 50 Millimetern angeflogen werden.

Die unten angeführten Gattungen sollen einen Überblick über einen Teil der wichtigsten Nektarpflanzen geben:. Die Suche nach geeigneten Geschlechtspartnern findet in der Regel an den Schlafplätzen, also senkrechten Stein- oder Erdwänden statt, die durch die Sonne aufgewärmt sind.

Die Männchen fliegen diese Stellen mit hoher Geschwindigkeit ab, bis sie ein paarungsbereites Weibchen entdeckt haben.

Dieses sendet zum Anlocken Pheromone aus, was man gut an den ausgestülpten Pheromondrüsen am Hinterleib erkennen kann. Haben sich zwei Partner gefunden, fliegen sie gemeinsam lebhaft umher.

Die Begattung wird im Sitzen vollzogen und dauert meist weniger als eine, in Ausnahmefällen bis zu zwei Stunden.

Sie sitzen dabei mit dem Körper in entgegengesetzten Richtungen und sind am Hinterleib aneinandergekoppelt. Bei Störung können die Kopulierenden ohne sich zu trennen gemeinsam fliegen.

Dies erfolgt meist am späten Nachmittag. Sie suchen dazu geeignete, an sonnigen Plätzen stehende Pflanzen und fliegen im Schwirrflug an diese heran, um jeweils ein Ei durch Vorbiegen des Hinterleibes anzuheften.

Die Pflanzen werden vor der Eiablage Ästchen für Ästchen genauestens inspiziert. Gelegt wird immer nur ein Ei pro Pflanze an junge Knospen, die noch nicht aufgeblüht sind.

Sie erinnern auf den ersten Blick an ungeöffnete Knospen der Futterpflanzen. Nach sechs bis acht Tagen schlüpfen die Raupen.

Sie haben anfangs eine Länge von zwei bis drei Millimetern und sind leicht durchsichtig gelblich gefärbt. Gleich nach dem Schlupf beginnen die Raupen zu fressen.

Sie tun dies zunächst verborgen, später offen an der Spitze der Pflanze sitzend. Sie bevorzugen keine bestimmten Fresszeiten, sondern fressen sowohl nachts als auch tagsüber.

Schon bald sind sie bereit für die erste Häutung. Für die Rast und für die Häutung ziehen sich die Tiere zwischen miteinander versponnene Ästchen der Futterpflanze zurück.

Diese behalten sie bis kurz vor der Verpuppung, vor der sie sich dann rotbraun-violett verfärben. Manchmal findet man die Raupen in Gesellschaft mit Raupen des Kleinen Weinschwärmers Deilephila porcellus , der ähnliche Habitatansprüche und Futterpflanzen hat.

Die früh im Jahr vorliegenden Raupenfunde Anfang Juni , bei denen die Entwicklung der Tiere weit fortgeschritten sein kann, bestätigen, dass die Falter zumindest vereinzelt in Mitteleuropa überwintern.

Da zu dieser Zeit noch keine Falter aus dem Süden eingeflogen sind, kann es sich nur um Nachkommen von heimischen Faltern handeln.

Raupen findet man in Mitteleuropa erstmals im Juni und im Juli. Die späteren Raupen stammen auch von Faltern, die aus dem Süden eingeflogen sind und ihre Eier vor allem im Juli legen.

Die nächste Generation von Faltern erscheint dann Mitte August. Wenn die Raupe optimale Bedingungen vorfindet, ist sie nach etwa 20 Tagen ausgewachsen und bereit für die Verpuppung.

Diese findet entweder hängend an den unteren Teilen der Futterpflanze oder am Boden zwischen Pflanzenteilen in einem sehr lockeren Gespinst statt.

Die darin enthaltene Puppe ist etwa 30 bis 35 Millimeter lang und leicht durchsichtig, so dass man den fertigen Falter vor dem Schlupf erahnen kann.

Sie ist hell ockerfarben und hat überall dunkelbraune Sprenkel. Der Bereich zwischen den Hinterleibssegmenten ist hell rotbraun gefärbt.

Die Stigmen sind als dunkle Punkte seitlich zu erkennen. Der Saugrüssel sowie die Fühler sind deutlich sichtbar in der Puppenhülle integriert.

Der Saugrüssel bildet an der Kopfseite der Puppenhülle eine gebogene Ausbuchtung, ist schwarz gefärbt und verläuft entrollt entlang der Bauchseite der Puppe.

Auch die Augen sind gut erkennbar. Das Hinterleibsende Kremaster läuft spitz zu und endet mit zwei sehr eng aneinanderliegenden Stacheln.

Die Puppenruhe beträgt etwa drei Wochen. Die Raupen der Taubenschwänzchen werden von mehreren spezialisierten Parasitoiden befallen.

Dabei handelt es sich im westlichen Verbreitungsgebiet um Schlupfwespen Amblyjoppa fuscipennis und Ischnus migrator , Brackwespen Cotesia glomeratus und Raupenfliegen Exorista larvarum und Oswaldia spectabilis.

Aus dem östlichen Verbreitungsgebiet sind keine Parasitoide bekannt. Die Weibchen der Feinde legen ihre Eier auf den Raupen ab, in denen sich dann die geschlüpften Larven entwickeln.

Auflage des Werks Systema Naturae als Sphinx stellatarum erstbeschrieben:. Giovanni Antonio Scopoli beschrieb die Gattung Macroglossum. Sie enthält etwa 80 überwiegend in den Tropen und Subtropen verbreitete Arten.

Mit ihm können die Tiere bereits verdeckelte Bienenwaben aufstechen und aussaugen, zusätzlich können sie mit ihm Pfeiftöne erzeugen.

Bei einigen Schmetterlingsarten wie den Pfauenspinnern Saturniidae oder den Glucken Lasiocampidae ist der Rüssel gänzlich zurückgebildet.

Ihre einzigen Mundwerkzeuge sind die unpaare Unterlippe Labium mit den Labialpalpen. Damit können sie aber keine Nahrung aufnehmen.

Diese Tiere sterben schon bald nach der Paarung. Ihr eigentliches Leben spielt sich im Stadium der Raupe ab. Die Urmotten Micropterigidae haben keinen Rüssel, sie können aber mit Mandibeln kauen und ernähren sich von Pollen.

Auf der Unterlippe der Raupe befindet sich auf einem Zapfen die Öffnung der Spinndrüsen, in denen Seide in Form einer Flüssigkeit produziert wird, die nach dem Austreten an der Luft erstarrt.

Die Augen sind wie bei anderen Insekten als Facettenaugen ausgebildet. Diese bestehen aus bis zu 6. Sie sind kurzsichtig, da sie bedingt durch die Facettenaugen nicht akkommodieren , also die Sehschärfe nicht dem Objektabstand anpassen können.

Die Falter haben auch eine andere Farbempfindlichkeit als der Mensch. Speziell die Nachtfalter werden von UV-Lampen angezogen.

Der Thorax besteht aus drei ringförmigen Teilen Prothorax , Mesothorax und Metathorax , welche die gesamten Bewegungsorgane der Tiere umfassen.

Auf jedem Segment ist ein Beinpaar platziert. Bei vielen Tagfaltern ist das erste Beinpaar zurückgebildet und wird mit seinen Putzspornen nur zur Reinigung verwendet.

Bei manchen Faltern befinden sich auf den Tarsen Sinnesorgane, mit denen sie schmecken können. Auf den beiden hinteren Segmenten des Thorax sitzen die beiden Flügelpaare.

Schmetterlinge sind in der Lage zu hören. Ihre Ohren Tympanalorgane befinden sich entweder im hinteren Bereich des Thorax oder am Abdomen in einer von einer dünnen Membran bedeckten Grube.

Diese Membran funktioniert ähnlich wie das menschliche Trommelfell. Evolutionär weit entwickelte Nachtfalter, wie beispielsweise Eulenfalter Noctuidae oder Bärenspinner Arctiidae , sind auch im Ultraschallbereich sensibel, da ihre Hauptfeinde, die Fledermäuse , diese Signale zur Ortung nutzen.

Wird ein Ortungston empfangen, lassen sich die Falter im Flug fallen, um der Erbeutung zu entgehen. Bärenspinner können sogar Ultraschallgeräusche abgeben.

Die Flügel sind bis auf wenige Ausnahmen die eigentlichen Bewegungsapparate der Falter. Die Vorder- und Hinterflügel sind einzeln aufgehängt, werden aber im Flug mitunter durch besondere Mechanismen miteinander gekoppelt.

Bei den meisten Tagfaltern fehlt aber eine solche Verbindung. Über die Flügel, zwischen einer oberen und einer unteren Membran, verlaufen die Flügeladern.

Diese werden nach dem Schlüpfen, wenn die Flügel noch schlaff und unbeweglich sind, mit einer Blutflüssigkeit gefüllt. Danach können die Flügel trocknen, und diese Adern verlieren ihre Funktion.

Die Flügel sind auf der Ober- und Unterseite mit Schuppen bedeckt. Zudem ist bei den meisten Schmetterlingen der gesamte Körper beschuppt.

Diese Schuppen sind abgeflachte, artspezifische Haare, die dachziegelartig auf den Flügeln liegen und so die Flügeladern verdecken. Da die Flügel für die Bestimmung von Schmetterlingen besonders wichtig sind, und oft nur geringe Unterschiede zwischen verschiedenen Arten bestehen, werden die Flügel in Regionen aufgeteilt und die Adern der Flügel und die daraus gebildeten Zellen nummeriert.

Als Beispiel werden die Flügel eines Tagfalters beschrieben: Die Regionen verlaufen vom Flügelansatz zur Spitze, wobei jeder der Vorder- und Hinterflügel in vier Regionen aufgeteilt wird.

Die Adern werden auf den Vorderflügeln von eins bis zwölf nummeriert beginnend von hinten mit eins, die parallel zum Innenrand verläuft.

Auf den Hinterflügeln befinden sich nur neun durchgängige Adern, teilweise gibt es aber auch eine zehnte. Die Flächen, die dabei von den Flügeladern begrenzt werden, nennen sich Zellen bzw.

Näheres zu den Flügeln findet sich im Artikel Flügel Schmetterling. Schmetterlinge sind oft auffällig gefärbt. Die einzelnen Schuppen sind immer nur einfarbig.

Ihre Form variiert dagegen stark. Die häufigste Form ist die schildförmige mit drei bis fünf Spitzen und einem in einer Vertiefung verankerten schmalen Stiel am Ende.

Andere sind lanzenförmig oder kreisrund. Manche Schuppen, die dann meist in Feldern nebeneinander liegen und mit Haarbüscheln versehen sind, ermöglichen das Aussenden von Gerüchen durch Poren.

Diese Duftschuppen Androkonien erleichtern den Geschlechtspartnern das gegenseitige Auffinden. Die Schuppen sind nicht für das Fliegen notwendig.

Bei den Weibchen mancher Arten, sehr selten auch bei den Männchen, sind die Flügel völlig zurückgebildet. Sie können sich nur laufend fortbewegen. Dies ist beispielsweise bei den Echten Sackträgern Psychidae der Fall.

Auch bei den Spannern Geometridae gibt es Arten mit verkürzten Flügeln. Sie werden Aberrationen oder Morphen genannt. Meistens handelt es sich hierbei um dunklere bis ganz schwarze Exemplare.

In früheren Zeiten wurden für die verschiedenen Färbungsvarianten einer Art eigene Namen geprägt, nach heutiger Auffassung haben diese Namen aber keinerlei nomenklatorische Relevanz.

Das Abdomen besteht aus zehn gleichförmig gestalteten Segmenten, die mit artspezifisch gefärbten Schuppen bedeckt sind.

Im Abdomen finden sich die lebenserhaltenden Organe, ein schlauchförmiges Herz , das Nervensystem , der Verdauungstrakt und die Geschlechtsorgane sowie verschiedene Drüsen , die vor allem Duftstoffe produzieren.

Die Geschlechtsorgane sind artspezifisch gebaut und deshalb für die Bestimmung sehr wichtig. Das Weibchen ist mit einer Legeröhre Ovipositor ausgestattet.

Bei manchen Arten besitzen die Weibchen am Ende des Hinterleibs Haarbüschel, die über den Eigelegen zur Tarnung abgestreift werden können. Andere Arten weisen Dornen auf, die beim Berühren Gift absondern.

Das Blut transportiert Nährstoffe im Körper, aber keinen Sauerstoff bzw. Der Gasaustausch erfolgt über Tracheen , die mit ihrem verzweigten Rohrsystem alle Organe mit Sauerstoff versorgen, der durch seitliche Öffnungen Stigmen in den Körper gepumpt wird.

Das Nervensystem befindet sich auf der Unterseite unterhalb des Darms. Es besteht aus zwei parallel laufenden Nervensträngen, die durch Ganglien miteinander strickleiterartig verbunden sind.

Am vorderen Ende des Abdomens führen die Stränge um den Darm herum und verbinden sich mit den Kopfganglien des Gehirns , bestehend aus dem Unterschlund- und dem Oberschlundganglion.

Diese beiden Nervenabschnitte sind voneinander unabhängig. Das bedeutet, dass der Körper noch arbeiten kann, obwohl das Gehirn bereits tot ist.

Sie ist als Rohr ausgebildet und führt in den Nahrungsspeicher. Darauf folgt der Enddarm. Wie schon erwähnt gibt es nicht nur Schmetterlinge, die keine Nahrung zu sich nehmen und deren Verdauungssystem nutzlos ist, sondern auch solche, die überhaupt kein Verdauungssystem haben, wie es bei manchen Pfauenspinnern der Fall ist.

Die inneren Geschlechtsorgane bestehen bei den Männchen aus zwei über dem Darm liegenden Hoden , die bei vielen Arten zusammengewachsen sind.

Sie sind durch schmale Röhren Vasa deferentia mit dem Ductus ejaculatorius verbunden, der zum Aedeagus führt. Er fungiert als Penis und überträgt die Spermien in das Weibchen.

Meistens werden die Spermien aber in einer Blase mit härterer Hülle Spermatophore gespeichert und übertragen. Die Weibchen haben zwei Eierstöcke Ovarien , die mit je vier Schläuchen verbunden sind, in denen die Eier gebildet werden.

Die Raupe ist das eigentliche Fressstadium des Schmetterlings. Pfauenspinner Saturniidae , Glucken Lasiocampidae ist es sogar das einzige, in dem überhaupt Nahrung aufgenommen wird.

Die Falter dieser Arten leben dann nur für die Fortpflanzung und sterben schon bald nach ihrem Schlupf.

In der Regel häuten sie sich vier bis fünf Mal, wobei sich ihr Volumen jeweils etwa verdoppelt. Zur hormonell gesteuerten Häutung schwillt die Raupe an, bis die alte Haut platzt und durch Muskelbewegungen nach hinten weg geschoben werden kann.

Schmetterlingsraupen haben 14 Segmente, bestehend aus dem Kopf, drei Brustsegmenten und zehn Hinterleibsegmenten, von denen die letzten drei meistens zu einem Analsegment verwachsen sind.

Der Kopf ist gewöhnlich durch Chitineinlagerungen verhärtet. Das wichtigste und auch das Aussehen des Kopfes dominierende Merkmal sind die Mundwerkzeuge.

Sie sind im Gegensatz zu den stummelförmig angelegten Fühlern stark ausgeprägt. Die drei Brustsegmente bilden zusammen die Brust.

Auf ihnen ist je ein Beinpaar platziert Brustbeine , die wie bei den Faltern ausgebildet, aber kürzer sind und mit denen Nahrung festgehalten wird.

Am Rücken des ersten Brustsegmentes befindet sich normalerweise ein Nackenschild, das aus einer mit Chitin verhärteten Platte besteht.

Seitlich davon gibt es je eine porenartige Öffnung Stigma , mit der das Tracheensystem mit Sauerstoff versorgt wird. Nur selten sind auf den anderen Brustsegmenten ebenfalls solche Öffnungen vorhanden.

Die darauf folgenden 10 Hinterleibsegmente bilden das Abdomen, das aber nicht deutlich vom vorderen Teil des Körpers getrennt ist. Jedes dieser Hinterleibsegmente trägt ein Stigma für die Atmung.

Die ersten beiden Segmente sind beinlos, im Unterschied zu den sehr ähnlichen Larven der Blattwespen , die lediglich ein beinfreies Segment besitzen.

Diese sogenannten Bauchbeine sind aber keine eigentlichen Beine, sondern nur ungegliederte Hautausstülpungen, die am Ende Hakenkränze zum besseren Festklammern tragen.

Sie sind in ihrer Gestalt deutlich kuppeliger als die echten Beine und am Ende meist saugnapfartig verbreitert.

Am zehnten Hinterleibssegment findet sich ein weiteres Paar echter Beine, die deutlich kräftiger gebaut sind.

Diese werden Nachschieber genannt. Zwischen den Brustbeinen und den Bauchbeinen befindet sich eine Spinndrüse, mit der die Raupen einen Spinnfaden erzeugen können.

Mehrere Familien weichen von dieser klassischen Raupenform ab: Die Urmotten Micropterigidae haben beide ersten Hinterleibssegmente mit Bauchbeinen versehen, den Spannern Geometridae fehlen die ersten drei Bauchbeinpaare, die zurückgebildet sind, und bei einigen Eulenfaltern Noctuidae fehlen die ersten beiden.

Bei den Schneckenspinnern Limacodidae sind die Brustbeine zu winzigen Stummeln zurückgebildet. Alle anderen Beinpaare sind ebenfalls zurückgebildet, so dass sich diese Raupen kriechend wie Nacktschnecken fortbewegen.

Die glatten Raupen der Ritterfalter Papilionidae haben eine Nackengabel, die sie bei Bedrohung schnell ausstülpen können und die einen für Feinde unangenehmen Geruch verströmt.

Ähnliche ausstülpbare Drüsen am Rücken haben beispielsweise auch die Raupen der Gespinst- und Knospenmotten Yponomeutidae , Noctuoidea und Geometroidea.

Dornen sind bei vielen Edelfalterraupen verbreitet, eine starke Behaarung haben viele Raupen der Bärenspinner. Die Haare verursachen bei Menschen teilweise Hautreizungen durch Gifte, oft lösen sie sich, wenn sie gegen den Strich gebürstet werden.

Wenn die Haare keine Gifte enthalten, können sie alleine durch das Eindringen in die Haut, was wie viele kleine Nadelstiche wirkt, Juckreize und Rötungen verursachen.

Die Raupe des Eichen-Prozessionsspinners Thaumetopoea processionea hat über Ein kleines Gehirn befindet sich im unteren Bereich des Kopfes.

Von der Mundöffnung bis zum Hinterleibsende verläuft ein schlauchförmiger Darm. Im Raupenstadium sind schon die Hoden der späteren Falter angelegt, sie befinden sich unter der Oberseite des Hinterleibs.

Die inneren Organe werden durch das grün oder gelb gefärbte Blut, auch die Hämolymphe genannt, mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Tieraugen finden sich etwa auf den Flügeln des Tagpfauenauges , bei der Gattung der Nachtpfauenaugen und der neotropischen Gattung Caligo.

Die falschen Augen verwirren Räuber und verleiten sie, an falscher Stelle zuzuschnappen. Einige Tagfalter weisen auf der Oberseite der Flügel bunte Zeichnungen auf, die Unterseite ist aber meist einfach gezeichnet und erscheint oft wie welkes Laub.

Dadurch sind sie mit geschlossenen Flügeln gut getarnt und der Umgebung angepasst. Manche Falter imitieren auf ihren Flügelunterseiten Blattadern. Vor allem Nachtfalter, die am Tag meist auf Baumrinde sitzen, besitzen eine rindenähnliche Flügelfärbung.

Vogelkotmimese ist ebenfalls eine weit verbreitete Tarnmethode. Raupen, Falter und Puppen sehen nicht nur aus wie Vogelkot auf der Blattoberseite, sie können diesen Eindruck auch noch durch eine entsprechende Körperhaltung verstärken.

Ein Beispiel hierfür ist der Ulmen-Harlekin Calospilos sylvata. Wenn diese Falter unscheinbar auf Baumstämmen ruhen, kann man nur ihre braungrauen Vorderflügel erkennen.

Werden sie aber aufgeschreckt und fliegen sie davon, werden ihre leuchtend roten Hinterflügel sichtbar. Viele Falter der Danaidae warnen Fressfeinde durch auffällige Färbungen, ebenso die zu den Nachtfaltern gehörenden tagaktiven Widderchen , die Blausäure oder andere Gifte enthalten.

Da die Männchen für die Paarung von den Weibchen ausgewählt werden, müssen diese leicht für die Weibchen erkennbar sein. Daher zeigen diese das ursprüngliche Aussehen der Art und haben keine Mimikry entwickelt.

Auch die Raupen haben viele Fressfeinde und haben sich ebenso wie die Falter angepasst. Raupen, die etwa auf Nadelbäumen leben, haben meist eine Längszeichnung, die sie zwischen den Nadeln scheinbar verschwinden lässt.

Wenn sie verkehrt herum auf einem Ast sitzen, verschwimmen sie, als ob sie nicht dick wie eine Raupe, sondern flach wie ein Blatt wären.

Zur Tarnung dient hier auch eine Gegenschattenfärbung, die den walzenförmigen Körper der Raupe verbergen soll. Andere Spanner verharren regungslos mit der Hinterseite an einem Ast klammernd und sehen so mit ihrer perfekt angepassten Farbe einem kleinen Ästchen ähnlich.

Sie bilden sogar knospenartige Verdickungen aus. Im Frühjahr ahmen sie die Kätzchen der Futterpflanze, einer Eiche, nach. Im Sommer fressen sie deren Blätter und ahmen die Ästchen, auf denen sie sitzen, nach.

Eine effektive Abschreckung von Räubern durch Nachbildungen von Tieraugen haben sich bei einigen Schwalbenschwänzen und Schwärmern parallel entwickelt.

Sie tragen meistens zwei Augenflecken und können so auch durch die Körperhaltung kleine Schlangen imitieren.

Ein Beispiel hierfür findet sich bei den Schwärmern der Gattung Hemeroplanes. Raupen, die giftig sind, warnen Fressfeinde durch auffällige Färbung, wie beispielsweise viele Arten der Unterfamilie der Danaidae , wozu auch der Monarchfalter gehört.

Andere Raupen, die zwar nicht giftig sind, aber die eine ähnliche Färbung Mimikry aufweisen, profitieren von ihnen.

Die erwachsenen Tiere Imagines nehmen mit ihrem Saugrüssel meist nur flüssige Nahrung auf, meist Blüten nektar. Sie fliegen dazu eine Vielzahl verschiedener Blüten an und sind deswegen auch für deren Bestäubung wichtig.

Einige Pflanzen mit tiefen Blütenkelchen können nur von Schmetterlingen bestäubt werden. Pflanzensäfte, Honigtau von Läusen und der Saft von faulendem Obst gesaugt.

Der Totenkopfschwärmer Acherontia atropos hat sich auf das Aussaugen von Bienenwaben spezialisiert. Sie tun dies aber auch, um Mineralsalze aufzunehmen.

Die Nachtfalter Lobocraspis griseifusa , Arcyophora sp. Durch Irritation des Augapfels wird die Tränenproduktion des Opfers stimuliert.

Auf Madagaskar gibt es aber keine solchen Tiere, und da kleinere Säugetiere, wie etwa Lemuren , die Falter vertreiben können, müssen die dort lebenden lachryphagen Schmetterlingsarten wie etwa Hemiceratoides hieroglyphica auf Vögel ausweichen.

Dies kann nur während der Nacht geschehen. Die Falter besitzen speziell geformte Saugrüssel, die sie unter die Lider der schlafenden Vögel schieben können.

Einige tränenflüssigkeitstrinkende Falterarten saugen auch gerne Blut aus offenen Wunden. Bei einigen anderen Arten wie der Wiesenrauten-Kapuzeneule Calyptra thalictri sowie der subtropischen Arten Calyptra eustrigata , Calyptra minuticornis , Calyptra orthograpta und Calyptra labilis aus der Familie der Eulenfalter Noctuidae ist der Saugrüssel zu einem Stechrüssel umgebildet und kann bis zu sieben Millimeter tief in die Haut des Wirtstieres eindringen.

Diese Schmetterlingsarten ernähren sich zuweilen vom Blut bestimmter Säugetiere und auch des Menschen. Sie können daher auch Krankheitserreger wie Viren übertragen.

Der Rüssel ist bei manchen Schmetterlingen beispielsweise Pfauenspinner Saturniidae , Glucken Lasiocampidae mehr oder weniger zurückgebildet.

Diese Schmetterlinge können dann keine Nahrung mehr aufnehmen. Sie leben wenige Tage von ihren Reserven, um sich zu paaren. Eine weitere Ausnahme bilden die Urmotten Micropterigidae , die noch Mandibeln besitzen und Blütenpollen fressen.

Die Raupen , welche völlig anders gestaltet sind als die Falter, ernähren sich auch ganz anders. Meist wird nach dem Schlupf zuerst die Eischale gefressen.

Danach fressen die Raupen der meisten Schmetterlingsarten Blätter, Nadeln, Blüten, Samen oder Früchte verschiedener Pflanzen, wobei viele Arten auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und angewiesen sind Monophagie.

Speziell unter diesen gibt es auch Minierer wie etwa die Miniermotten Gracillariidae. Andere Schmetterlingsraupen ernähren sich von organischen Abfällen, Algen , Flechten oder auch räuberisch.

Bei Schmetterlingsraupen kommt es auch zu Kannibalismus , wenn Nahrungsmangel herrscht. Einige Arten ernähren sich sogar zoophag , darunter die Raupe des hawaiischen Hyposmocoma molluscivora , welche sich vor allem von sehr kleinen Schnecken ernährt, die sie mit ihren seidenen Spinnfäden an ihrer Sitzstelle festklebt.

Die Raupe sondert mit Drüsen am Rücken eine zuckerhaltige Flüssigkeit aus. Im letzten Raupenstadium schleppen sie die Raupe in ihren Bau.

Hier nimmt sie den Geruch der Ameisen an. Sie lebt jetzt nicht mehr symbiotisch mit den Ameisen, sondern sie tritt hier als Sozialparasit auf und ernährt sich von der Brut und lässt sich auch von den Ameisen füttern, da sie genauso bettelt wie die Brut der Ameisen.

Obwohl sie nach wie vor eine zuckerhaltige Flüssigkeit absondert, steht das nicht im Verhältnis zu dem Schaden, den die Ameisen erleiden.

Im Bau verpuppt sie sich und überwintert je nach Jahreszeit. Damit gehören diese Schmetterlinge zu den wenigen, die in stark von Ameisen besiedelten Gebieten überleben können.

Die Ameisen sperren die Raupe jeden Abend in eine Erdhöhle, um sie vor anderen räuberischen Ameisen zu schützen.

Tagsüber bewachen sie die Raupe und wehren beispielsweise parasitoide Schlupfwespen ab. Auch bei Trockenheit bringen die Ameisen die Raupe in eine Erdhöhle, wo sie sogar Waldbrände überdauern kann.

Abhängig von der Schmetterlingsart und ihrer Flügelform können mehrere Flugformen unterschieden werden. Vom schnellen Schwirrflug über das schnelle bis hin zum langsamen Flattern und Gleiten zeigen sie alle von der Geschwindigkeit des Flügelschlags und der Art der Fortbewegung bedingten Abstufungen.

Angetrieben werden die Flügel durch mehrere Muskeln des Thorax. Zu den schnellsten Faltern gehören die Schwärmer Sphingidae , deren Flügel ähnlich wie bei einem Kolibri schlagen.

Nachtfalter haben neben dem normalen Flug auch ein Repertoire an verschiedenen Balzflügen zu bieten. Die ganz kleinen Falter können sich durch den Wind tragen lassen und schweben in der Luft wie Plankton im Wasser.

Im Allgemeinen ist der Wind ein wichtiges Transportmittel, nicht nur, um die Ausbreitung der Arten zu beschleunigen. Manche Schmetterlingsarten, vor allem Echte Motten Tineidae , sind flugträge.

Als wechselwarme Tiere müssen sie sich erst aufwärmen, um fliegen zu können. Tagfalter nutzen dafür die Sonne.

Nachtfalter müssen sich durch Vibrieren der Flügel und die aus der Bewegung der Muskeln resultierende Wärme aufheizen. Schmetterlinge, die in Klimazonen leben, in denen es kalte Jahreszeiten gibt, müssen überwintern.

Als Imago tun dies z. Sie verstecken sich in hohlen Bäumen oder in Tierbauen und verharren dort regungslos.

Die meisten Schmetterlinge überwintern aber als Raupe, Puppe oder ungeschlüpft im Ei. Manche Raupen erwachen sogar an sehr warmen Wintertagen und fressen, bevor sie wieder in die Winterstarre fallen.

Ebenso unterbrechen manche Falter an warmen Tagen ihre Winterstarre und fliegen umher, wobei nicht unbedingt Nahrung aufgenommen werden muss.

Je nach Region benötigen die Raupen oder Puppen mehr als eine Überwinterung um ihre Entwicklung zu vollenden. Dies ist beispielsweise im Hochgebirge der Fall, etwa bei Parnassius -Arten.

Einige Schmetterlingsarten legen lange Wanderungen zurück; sie werden als Wanderfalter bezeichnet. Dieses Verhalten ist z.

Besonders gut erforscht ist der Monarchfalter Danaus plexippus , der für seine Massenwanderungen in Nordamerika über Tausende von Kilometern bekannt ist, und der Distelfalter Vanessa cardui , der in vielen Teilen der Erde wandert, so auch von Nordafrika nach Europa.

Distelfalter können oft im Abstand von wenigen Sekunden gesichtet werden, wie sie in der gleichen Richtung über die Alpen oder die offene Landschaft fliegen.

In Europa sind viele Arten nördlich der Alpen nicht bodenständig, das bedeutet, dass sie nicht dauerhaft überleben können und jedes Jahr erneut einwandern.

Beispiele hierfür sind neben dem Distelfalter das Taubenschwänzchen Macroglossum stellatarum und der Admiral. Sie fliegen im Frühjahr aus ihren Lebensräumen in Südeuropa und Nordafrika nach Norden; teilweise überqueren sie dabei die Alpen.

Über den Sommer leben sie in Mitteleuropa und Teilen von Nordeuropa. Sie bilden hier sogar neue Generationen. Naht der Winter, fliegen die meisten wieder zurück in den Süden.

Manche Exemplare versuchen zu überwintern und überleben in milden Wintern oder in besonders geschützten Verstecken. Der Grund der Wanderungen ist nicht hinreichend geklärt, da die allermeisten Tiere den Winter nicht überleben können.

Nahe liegt eine Strategie zur zufälligen Arealerweiterung, ursächlich ist zumindest auch ein Verdorren von Nektarpflanzen im Mittelmeerraum im Sommer.

Möglich ist auch, dass die Wanderfalter noch einem Verhaltens atavismus folgen, also noch auf andere klimatische Bedingungen geprägt sind.

Bei Schmetterlingen ändert die Metamorphose das Aussehen grundlegend. Sie wird hier vollständige Metamorphose genannt, denn neben dem Larvenstadium gibt es noch ein weiteres, nämlich das der Puppe.

Somit haben die Schmetterlinge vier Entwicklungsstadien: Ei, Raupe, Puppe und Falter. Die Balz ist ein sehr streng eingehaltenes Ritual.

Sie beginnt normalerweise mit einem besonderen Flug und setzt sich am Boden durch das Umschreiten des Weibchens fort. Die Paarungswilligkeit der Partner wird durch Duftstoffe verstärkt.

Mit der Balz einher geht das Territorialverhalten der Männchen. Befruchtet werden die Eier erst während der Eiablage, bei der sie an der Öffnung der Samenblase vorbei gleiten.

Bei manchen Schmetterlingsarten kann das Weibchen seine Eier auch ohne das Männchen befruchten Parthenogenese. Die Eier der Schmetterlinge gehören zu den komplexesten der Insekten.

Es gibt eine ungeheure Formenvielfalt die zwischen schmal spindelförmig, oval, kugelig, halbkugelig, linsenförmig und flach zylindrisch variiert.

Dazu kommen verschiedene Oberflächenstrukturen, die die harte Eischale Chorion oft bizarr aussehen lassen. Nur selten sind die Eier glatt.

Es gibt gerippte, eingedellte, sternförmige, mit verschiedensten Ornamenten versehene, behaarte und gezackte Eier. Man unterscheidet zwei Haupttypen von Eiern: Bei ersteren befindet sich die nabelförmige Ausbuchtung Mikropyle , durch die das Spermium bei der Befruchtung in die Eizelle eindringt, an der Oberseite, bei den aufrechten Eiern ist die Mikropyle auf der Rückseite dorsal.

Die meisten Schmetterlingsarten haben Eier des zweiten Typs. Auch die Färbung der Eier könnte vielseitiger nicht sein. Vor allem variiert die Farbe während der Entwicklung, was meist darauf beruht, dass man die Färbung der heranwachsenden Raupe durch die leicht durchscheinenden Eischalen erkennen kann.

Die meisten Eier sind anfangs hell und verdunkeln sich bis zum Schlüpfen der Raupe zu einem schwarz oder dunkelblau.

Die Eiablage ist je nach Art sehr verschieden. Sie ist auch an die Form und Farbe der Eier angepasst. Manche legen ihren gesamten Eivorrat an eine einzige Position.

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